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<title>Schriftarten im Vergleich - Teil 2</title>
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<h2>Schriftarten im Vergleich - Teil 2</h2>
<h4>Ein zweiter Qualitätstest für Schriftarten.</h4>
<p>Bestandteil von Scribus ist ein sehr schönes und zugleich wirksames Beispiel, das zeigt, was sich mit dem Python-Scripter in Scribus anstellen läßt. Das Skript namens "Font Sampler", geschrieben von Steve Callcott, ist ein Hilfsmittel zum Erzeugen eines nett gemachten Kataloges mit all Ihren Schriftarten, den Sie auch ausdrucken und heften können - oder einfach als PDF-Datei zum Nachschlagen verwenden. So lassen sich auch gelegentlich, und zwar relativ leicht, beschädigte Schriftarten oder solche entdecken, denen wichtige Zeichenelemente fehlen und die beim Druck problematisch werden könnten, was besonders für hochqualitative bzw. geschäftliche Drucksachen von Belang ist.</p>
<div align="center"><img src="../en/images/fontsampler.png" alt="Font Sampler with all fonts selected" width="702" height="549" hspace="15" vspace="15" align="middle" border="0" title="Font Sampler with all fonts selected" /></div>
<p>Was Sie für den Einsatz dieses Scripter-Moduls benötigen:
<ul>
<li>Tkinter - versieht Python-Skripte mit einer grafischen Benutzeroberfläche.</li>
<li>(Wahlweise) Python-Imaging, bestehend aus mehreren Python-Bibliotheken zur Bildverarbeitung und für die nette Vorschau oben verantwortlich.</li>
<li>und natürlich die Scribus-seitige Unterstützung von Python.</li>
</ul>
</p>
<p>Das Starten des Moduls ist kinderleicht:</p>
<center><img src="../en/images/Scripter.png" alt="Launching the Font Sampler" width="380" height="185" hspace="15" vspace="15" align="middle" border="0" title="Launching the Font Sampler" /></center>
<p>Nun, je nach Anzahl Ihrer Schriftarten, Schriftartentypen und Arbeitsgeschwindigkeit bzw. -speicher Ihres Rechners, dauert es u.U einige Zeit, bis das Skript läuft. 700 oder mehr Schriftarten benötigen auf einem Pentium 4 leicht einige Minuten. Vergessen Sie dabei nicht, daß die Skripte nicht nur sämtliche Schriftarten durchkämmen, sondern wie von Geisterhand Seiten hinzufügen und selbständig gestalten. Falls Ihnen dabei der Speicher knapp wird, weil Sie sehr viele Schriftarten haben (in einer Größenordnung von mehr als 1000), dann sollten Sie die Arbeit besser in Untermengen aufteilen.</p>
<h4>Ergebnisse: </h4>
<center><img src="../en/images/fontsampler2.png" alt="Scripter output showing broken font" width="893" height="534" hspace="15" vspace="15" align="middle" border="0" title="Scripter output showing broken font" /></center>
<p>Betrachten Sie die Darstellungen links und rechts. Auf der linken Seite sehen Sie eine namhafte Type1-Schriftart von hoher Qualität. Auf der rechten Seite ist eine Freeware-Schriftart aus einem Fehlerbericht dargestellt. Wenn - wie oben - einige Zeichenelemente fehlen, deutet das nicht immer auf eine eine beschädigte Schriftart hin. Einige spezielle Schriftarten wie Symbolschriften, Dingbats und manche nicht-lateinische Schriftarten bringen u.U. ein sehr ähnliches Resultat, doch sind solche Ergebnisse eher bei einer normalen Schriftart ein Hinweis auf mögliche Schwierigkeiten.</p>
<h4>Ein Blick in die Konsole</h4>
<blockquote><table width="100%" border="1" bgcolor="#eeeeee"><tr><td border="0">
<pre>Font /usr/X11R6/lib/X11/fonts/URW/p052023l.pfb is broken, discarding it
Font /usr/X11R6/lib/X11/fonts/URW/p052023l.pfb is broken, discarding it
Font /usr/X11R6/lib/X11/fonts/URW/p052023l.pfb is broken, discarding it....
</pre>
</td></tr></table></blockquote>
Wenn die Konsole geöffnet ist, zeigt Scribus dort die Schriftarten an, die beim Laden ausfallen, und dann wiederum jene, denen bei Benutzung bestimmte Zeichenelemente fehlen oder die beschädigt sind. Die selbe Schriftart erscheint u.U. mehrere Male, während Scribus mittels Freetype nach vorhandenen Zeichenelementen sucht. <strong>Dies ist eine gute Sache™</strong> Fehlerhafte Schriftarten bringen Scribus zum Absturz oder verursachen beim Export oder Druck andere böse Überraschungen.
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